Smart-Home-Lösungen lassen sich in kommerzielle Systeme und Open-Source-Alternativen wie OpenHAB oder HomeAssistant unterteilen, die sich in Flexibilität, Kosten und Komplexität unterscheiden.
Die Komplexität beeinflusst die Anpassbarkeit von kommerziellen und Open-Source-Lösungen grundlegend unterschiedlich:
Kommerzielle Lösungen sind meist weniger komplex in der Bedienung und bieten eine einfache, standardisierte Nutzererfahrung. Diese Standardisierung reduziert die Anpassbarkeit: Nutzer sind auf die vom Hersteller vorgesehenen Funktionen und Integrationen beschränkt. Individuelle Anpassungen sind selten oder nur gegen Aufpreis möglich, da der Quellcode Open-Source-Lösungen wie OpenHAB und Home Assistant sind deutlich komplexer in Einrichtung und Wartung. Diese höhere Komplexität ermöglicht jedoch maximale Anpassbarkeit: Nutzer können den Quellcode einsehen und beliebig verändern, neue Funktionen hinzufügen oder bestehende anpassen. Dadurch lassen sich auch sehr spezielle Anforderungen umsetzen, was insbesondere für technikaffine Anwender und Unternehmen mit besonderen Bedürfnissen attraktiv ist nicht zugänglich ist.
Die Kehrseite: Die Anpassung erfordert technisches Know-how und Zeit. Ohne entsprechende Fachkenntnisse kann die Komplexität zur Hürde werden und die Einführung oder Wartung verzögern.
Je höher die Komplexität einer Lösung, desto größer ist in der Regel ihre Anpassbarkeit – allerdings steigt damit auch der Aufwand für Einrichtung, Wartung und Support. Kommerzielle Lösungen bieten Einfachheit auf Kosten der Flexibilität, Open-Source-Lösungen bieten Flexibilität auf Kosten der Einfachheit.